Gebratene Lotuswurzel

Wir beginnen unsere kulinarische Entdeckungsreise mit einem Gericht, bei dem wir uns von typisch vietnamesischen Zutaten haben inspirieren lassen.

Auf den Tisch kommen gebratene Lotuswurzeln. Die Lotuspflanze ist in weiten Teilen Vietnams verbreitet, wo sie bevorzugt in stehenden Gewässern wächst. Fast alle Teile der Pflanze lassen sich verwerten, von den Samen bis hin zu der Wurzel.

Diese können viele Meter lang werden und sehen aus wie riesige Perlenketten. Zum Verkauf werden sie aber in einzelne Segmente aufgeteilt.

 

Die Lotuswurzel haben wir nach gründlichem Waschen (sie roch immer noch leicht schlammig..) geschält und in daumenbreite Scheiben geschnitten. Im geschälten Zustand neigen die Wurzeln dazu, schnell braun zu werden. Um das zu vermeiden, haben wir sie kurz in ein wenig Essig eingelegt.

Die Scheiben kann man nun unterschiedlich weiterverarbeiten. Sie eignen sich sowohl zum Kochen und Dünsten wie zum Frittieren.

Wir haben uns schließlich für Letzteres entschieden. Nach kurzem Wenden in einem Tempuramehl-Wasser Gemisch, wurden sie einfach kurz in einer tiefen Pfanne schwimmend ausgebacken.

Das Ergebnis sah dann auch wirklich spannend aus, aber nicht nur das, auch mit ihrem etwas nussigen Geschmack konnte die Lotuswurzel uns überzeugen.

Wenn es mal etwas schneller gehen muss, kann man auch auf die schon geschnittene, tiefgefrorene Variante zurückgreifen. Diese ist aber geschmacklich lange nicht so intensiv.

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